Was ist die Elektroprämie?

Bisher sind in Deutschland ca. 55.000 Elektroautos zugelassen - Ziel ist es, diese Zahl bis 2020 auf 500.000 zu erhöhen.1 Seit Mitte des Jahres wird der Kauf eines neuen Elektrofahrzeuges mit einer Prämie von 4.000 Euro belohnt, Plug-in-Hybride erhalten einen Zuschuss von 3.000 Euro. Die Fördersumme wird von Bund und Hersteller zu gleichen Teilen getragen. Renault legt sogar noch 1.000 Euro drauf und erhöht die Förderungssumme damit auf 5.000 Euro. Der Fördertopf ist jedoch begrenzt auf 1,2 Milliarden Euro und hat eine Laufzeit bis 2019.

 

So funktioniert die Prämie

Wie wird die Prämie beantragt?
Wie schon bei der Abwrackprämie im Jahr 2009 ist auch dieses Mal wieder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig.

Wie lange ist die Prämie verfügbar?
Die Förderung hat eine Laufzeit bis 2019 bzw. bis der Fördertopf leer ist. Es gilt also: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Was wird für den Antrag benötigt?
  •  Eine Rechnungskopie vom Händler, auf der vermerkt ist, dass der Händler die Hälfte der Prämie bereits vom Nettoverkaufspreis abgezogen hat.
  • Ein auf den Antragsteller ausgestellter Zulassungsnachweis (Zulassungsbescheinigung Teil 1+2)
Welche Renault Fahrzeuge werden gefördert?
Der Renault ZOE sowie der Kangoo ZE sind von der staatlichen Prämie betroffen. Der Twizy gehört, aufgrund seiner Bauart, nicht zu den geförderten Modellen.

Gibt es weitere Kaufanreize seitens der Bundesregierung?
Käufer von Elektroautos zahlen ab der Erstzulassung 10 Jahre lang keine Kraftfahrzeugsteuer. Außerdem wird in den Aus- und Aufbau der Ladeinfrastruktur investiert, um ein flächendeckendes Netz zu fördern.2

 

Link zum Antrag der Elektroprämie:
http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/elektromobilitaet/index.html


1Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/04/2016-04-27-foerderung-fuer-elektroautos-beschlossen.html
2Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/05/2016-05-18-elektromobilitaet.html